KIEFERCHIRURGIE
  Dank den Fortschriften in der Zahnmedizin und dem immer gröβeren Bewußtsein
der Bevölkerung über das Bewahren der Kiefergesundheit, befasst sich die Kieferchirurgie heutzutage immer mehr mit dem Bewahren und Ersetzen
der Zähne als mit ihrem Herausziehen.   RRoutineeingriffe wie die Wurzelspitzenresektion (die Apikotomie), oder die
Wurzelamputation bei mehrwurzeligen Zähnen (die Hemisektion) bringen dem Erhalten der Zähne im Kiefer und ihrer prothetischen Nutzbarkeit bei.
  Retinierte und impaktierte Zähne, die bei dem modernen Menschen ein sehr häufiger Befund
sind, werden mit dem Alveotomieeingriff entfernt.
  Die Zystektomie ermöglicht eine erfolgreiche Behandlung von Zysten im Bereich der oberen und unteren Kiefer.
  Bei der Augmentation handelt es sich um den Knochenaufbau im Kiefer, wenn es zu einem Zahnverlust, oder nach einer unprofessionellen Extraktion kommt.
  Der chirurgische Eingriff, bei dem der Boden des Sinus maxillaris ( der Sinuslift ) abgehoben wird, sorgt für genug Raum für den Einbau von einem Implantat in die Oberkiefer.

  Das Dentalimplantat ist ein aus dem biokompatiblen Material (Titan) hergestellter Ersatz, das chirurgisch in die obere oder untere Kiefer eingebaut wird. Es handelt sich um einen Routineeingriff, der unter lokaler Anästhesie unternommen wird und total schmerzlos ist. Nach dem Zeitraum von etwa drei Monaten, in dem es zur Osseointegration (der Knocheneinheilung) gekommen ist, wird an den Implantaten die prothetische Suprastruktur angefertigt (Kronen, Brücke, Prothese), die sowohl
funktionell als auch ästhetisch die verlorenen Zähne ersetzt.